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Iris und Pupille

In der Mitte der Iris befindet sich eine Öffnung, die Pupille.

 

Die Iris ist durch die Iriswurzel mit dem Ziliarkörper verbunden.

 

Muskelkontraktionen regeln die Weitstellung (Mydriasis) sowie die Engstellung (Miosis) der Pupille.

 

Hinter der Pupille verläuft ein ringförmiger Muskel, der mit Hilfe von parasympathischer Innervation zur Verengung der Pupille führt.

Ein hinter der Iris gelegener fächerförmiger Muskel weitet dahingegen durch sympathische Innervation die Pupille.

 

Grob umrissen gehört die Parasympathische Innervation zum vegetativen Nervensystem. Zuständig für Erholung und Regeneration des Körpers. Gegenstück ist die sympathische Innervation die die Leistungssteigerung des Organismus unterstützt.

 

Je mehr Licht auf das Auge trifft, desto enger wird die Pupille.

 

Da die Netzhaut sich nur langsam an Änderungen der Leuchtdichte gewöhnt nimmt die Iris ihr dies durch die Soforteinstellung ab. Die Helligkeit wird mit der Netzhaut wahrgenommen.

 

Über den Sehnerv wird dieses Bild dann an das Gehirn weitergeleitet wo die passende Pupillenweite bestimmt wird.

 

Diese Information bzw. Änderung wird zurück zu den entsprechenden Muskeln gesendet und wird somit durch die Iris reguliert.

Erst wenn dieser Vorgang abgeschlossen ist kann sich die Netzhaut (bzw. deren Sensoren) an die jeweilige Helligkeit der Umgebung gewöhnen.

 

Auch emotionale Einflüsse wie: Stress, Trauer, Schreck und Schmerz können die Weite der Pupille verändern.

 

Bei den o. g. Beispielen weitet sich die Pupille. Der, hinter der Iris gelegene, Muskel ist indirekt mit dem Limbischen System im Gehirn verbunden.

 

Bei Lernprozessen, Gefühlsentstehung und Speicherprozessen im Langzeitgedächtnis tritt das Limbische System in Aktion.

 

Durch diese Verbindung reagieren die Pupillen bei bestimmten Aktionen. Bei Müdigkeit, Desinteresse oder Überforderung verengt sich die Pupille da die Muskulatur erschlafft.

 

Mit Hilfe der Pupillometrie kann der Pupillendurchmesser bestimmt werden.

 

Da an der Größe der Pupille nicht manipuliert werden kann bzw. die Größe nicht bewusst verändert werden kann, kann bei der Pupillometrie die emotionale Belastung gemessen werden.

 

Bei diesem Verfahren wird die Pupille mit einer Infrarot–Kamera aufgenommen und die Pupillenweite per Computer errechnet.

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